Enforcer : Im Weltraum gibt es keine Entkommen / Rob Boffard (Rezension)

Spannend, spannender, Enforcer! Der zweite Teil der Serie rund um Die Tracerin Riley steht seinem Vorgänger "Tracer" kaum in etwas nach und ist im gewohnten spannenden Stil verfasst! Ich hoffe jetzt schon, dass es einen dritten Band geben wird (Andeutungen vom Autor gibt es ja!)
Zunächst erstmal vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches!
Bei Random House kann man dieses übrigens direkt kaufen!

Was in dem Buch passiert:
Riley hat das Leben mit ihrer Tracer Gruppe aufgegeben und gemeinsam arbeiten sie nun bei den Stompern als Extraeinheit. Eigentlich ist das Leben in der Station gerade wieder nach den Ereignissen vor ein paar Monaten wieder normal geworden, als Riley von erpresst wird: Sie soll helfen die ehemalige Senatorin zu befreien, denn jemand sinnt auf Rache an ihr. Wenn sie dies nicht tut, wird sie das verlieren, dass sie am meisten liebt. Als dann auch noch ein gefährlicher Virus ausbricht, bricht Chaos auf der Station aus und Riley weiß: es bleibt ihr nicht mehr viel Zeit und das Schlimmste steht noch bevor.
Hier geht es zur Leseprobe!


Was ich über das Buch denke:
Klar das Buch hat echt eine Menge Stoff! Es gibt sehr viele Handlungsstränge und es folgt das Eine auf das Andere. Wer damit überfordert ist, dass es keine einzige Ruhephase in dem Buch gibt, ist falsch! Wer so was liebt, ist genau richtig! Das Buch hat eine wirklich umfassende Handlung und unglaublich viel Tempo. Jede Seite ist spannend und es werden viele rote Fäden gesponnen, die am Ende des Buches auch gelöst werden. Es gibt unerwartete zum Teil dramatische Wendungen und einige Charaktere werde leider auch verloren.
Was leider nicht so gut ist, wie bei dem Vorgänger, ist, dass einen der Anfang nicht so sehr packt wie der erste Band. Beim ersten Band war man von Anfang an in der Handlung. Beim zweiten Band braucht man etwas Zeit um in das Buch zu kommen. Die Kritik in diesem Fall ist aber wirklich eine Kritik auf sehr hohem Niveau!
Das Cover passt super zum ersten Band und die Bücher sehen nebeneinander im Regal super aus. Man braucht aber auf jeden Fall den ersten Band um der Handlung vollständig folgen zu können.
Die gewählte Kulisse ist wie auch schon im Vorgänger sehr interessant. Die Idee, dass wir Menschen in Tausenden von Jahren in den Weltraum fliehen müssen, da wir unsere Erde zerstörtt haben, ist im Bereich Bücher und Filme total aktuell und das Buch passt zum aktuellen Sci-Fi Trend. Rob Boffard hab aber bei seinen Büchern eins, was viele ander Bücher nicht haben: Seine Handlung und die Bücher sind nicht zu unrealisctisch und schön dargestellt. Er stellt in seinen Büchern klar, dass das Leben im Weltall keine Reise auf einem Luxusdampfer ist, sondern zeigt in den Büchern auf, welche Probleme in einem geschlossenen Raum enstehen können und verzichtet dabei auf die ganze komplizierte Technik. Daher kann man das Buch auch super lesen, wenn man keine Ahnung von Technik hat und sich nicht super mit Astro-Physik auskennt.
Wer also ein Buch lesen möchte, welches sich toll aufbaut und dem es an Spannung und Aktion nicht fehlt, ist bei dem Buch total richtig!

Angaben zum Buch:
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: ZERO-G - Outer Earth Book 2
Originalverlag: Orbit

Paperback, Broschur, 560 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31773-4
€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Heyne
NEU
Erschienen: 10.04.2017
Quelle: Random House

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