Sharj und der Feuerkristall“ von Audrey Harings / Rezension

Zunächst einmal ein großes Danke an Literaturtest für das schöne Rezensionsexemplar!
Bei dem Buch handelt es sich um einen zweiten Teil, was jedoch wirklich überhaupt kein Probleim ist, da man eine sehr gute Zusammenfassung am Anfang des Buches hat.




Klappentext:
Sharj und José untersuchen den Kompass, den der Elfenkönig Sloma ihnen geschenkt hat, und entdecken dabei einen verborgenen Mechanismus. Wie durch Zauberei transportiert er sie in eine andere Welt: nach Luciera.
In Luciera herrscht, anders als der Name vermuten lässt, ewiges Dunkel. Hier leben Samira, Roma und Alma in großer Angst vor den Dajanen, einem blutrünstigen Vampirvolk, und dessen schrecklichen Anführer Golob. – Wie ist es zu dieser Dunkelheit gekommen? Wie können die Bewohner dort existieren und Nahrung finden? Können sie die Dajanen besiegen? Sharj und José erleben wieder ein spannendes und gefährliches Abenteuer.
Band 1
Doch auch auf der Erde ist einiges los: Josés Vater waltet seines Amtes als Tierarzt, Mona und Tina sind im Zeltlager. Und Otto erprobt sein Gift – mit tödlichen Folgen?


Was ich über das Buch denke:
Also zunächst ist mir das Cover aufgefallen. Es ist wirklich sehr bunt gestaltet und ein genauer Blick lohnt sich, weil es sehr schön detailliert gestaltet ist.  Für größere Leser ist das Cover ansprechend, jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass jüngere Leser das Cover nicht ansprechend genug finden bzw. den typischen Fantasy Eindruck bekommen.
Die Autorin kannte ich zunächst nicht und habe mich dann etwas über sie schlau gemacht. Audrey Harings wurde 1969 in Trier geboren. Die Inspiration zu dem Buch hatte sie 2005 durch eine Keramikfigur. ich weiß jetzt: gut, dass sie diese Figur bemerkt hat. Das Buch hat mir gut gefallen. Ich war zunächst etwas skeptisch gewesen, da es anders als andere Fantasy Bücher einfacher aufgemacht ist. Aber wie schon öfter erwähnt zählt der Inhalt eines Buches!
Mir hat der Inhalt sehr gut gefallen. Das Buch hat eine tolle Geschichte, in der es um Freundschaft und Feindschaft geht und vor Allem um den Mut etwas zu riskieren! Die Geschichte kann auch trotz des Inhaltes von jüngeren Lesern gelesen werden und auch von älteren Lesern. Natürlich ist es für die, die schon mehr gelesen haben nicht mehr das spannendste Buch der Welt aber es ist immer noch unterhaltsam.
Besonders gefallen haben mir die Illustrationen zu Beginn der Kapitel, die sehr schön gestaltet sind.
Das Buch liest sich wirklich sehr schnell und auch in meinen Augen recht flüssig.



Montagsfrage: Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Hier wieder meine Antwort zu der Montagsfrage von Buchfresserchen. Diesmal gab es eine offene Frage und man konnte sich eine offene aus dem aktuellen Fragekatalog aussuchen. Ich habe gewählt: Zu welchem Buch hast du deine erste Rezension verfasst?

Also ich habe auf diesem Blog meine erste Rezension zu "The Game Master: Gefährliches Spiel" von James Dashner geschrieben. Ich hatte zu der Zeit überlegt mit dem Bloggen anzufangen und hatte das Buch gerade ausgelesen. Das passt dann unglaublich gut und da ich auch mit einer positiven Rezension anfangen wollte, war das noch idealer!


 

Was ist eigentlich...ein Schlagwort?

Schlagwörter kennt jeder. Viele verwechseln sie aber mit Stichwörtern. Im Folgenden mache ich eine kleine Reise in die Welt der Biblio-Fachbegriffe und erkläre den Begriff mal etwas genauer:

Schlagwörter werden benötigt, um ein Buch inhaltlich zu erschließen. Das bedeutet, dass man durch das Schlagwort grob wissen soll, worum es in dem vorliegenden Buch, Werk, Artikel etc. geht.
Schlagwörter haben bei der Suche nach einem Buch in der Bibliothek den Vorteil, dass man in vielen Katalogen nach dem Schlagwort suchen kann und im Bestfall eine Titelliste mit den jeweiligen Inhalten erhält. 
Der Unterschied zum Stichwort ist eigentlich ganz simpel: Stichwörter werden aus dem jeweiligen Titel des Werkes genommen und Schlagwörter können fast freu gewählt werden. Hier ein kleines Beispiel:

Harry Potter und der Stein der Weisen / J.K. Rowling

Schlagwörter für das Buch wären: Magie, Zauberer, Internat, Hexerei
Stichwörter wären: Harry Potter, Stein, Weisen

Beide Varianten haben Vorteile und Nachteile:
Vorteile des Schagwortes sind vor Allem, dass man inhaltlich eine Vorstellung bekommt, wovon das Buch handelt und bei der Suche ggf. auch auf andere Bücher, Artikel etc. stößt. Nachteil ist aber, dass wenn man ein Buch mit einem bestimmten Titel sucht und sich nur eine Wort aus dem Titel genannt hat, aber sonst nicht viel weiß (z.B. Inhalt) man dann weniger Chancen hat, das richtige Buch zu finden.
Vorteile der Stichwörter ist auf jeden Fall, dass man Bücher finden kann auch wenn man nur Wortfetzen aus dem Titel hat. Nachteil ist natürlich, dass man wenn der Titel keinen Aufschluss über den Inahlt gibt man nicht wissen kann worum es in dem Buch geht.

"Good as Gone" von Amy Gentry / Rezension

Wer dieses Buch zur Seite legen kann, der weiß nicht, was ein gut aufgebauter Thriller mit Wendungen ist. Ich habe das Buch gelesen und kann mit großer Überzeugung sagen, dass es keine Seite wirklich keine Seite gibt, die ich raus reißen würde. Die Geschichte klingt bereits spannend...aber dass das Buch so spannend ist hätte ich nicht gedacht.

Klappentext zu Good as Gone:
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …

Zunächt einmal ein sehr großes Danke an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House, dass ich dieses tolle Buch rezensieren durfte!

Was ich über das Buch denke:
Bereits das erste Kapitel fängt an wie im Horror Film. Man erlebt beim Lesen, wie das Mädchen Julie mitten in der Nacht aus ihrem Elternhaus entführt wird und das aus der Perspektive der hilflosen kleinen Schwester. Dann macht das Buch einen Zeitsprung. Diesen Zeitsprung fand ich unglaublich gut gesetzt, denn man vermeidet die Klischee-haften Polizeiszenen. Das Buch bzw. die daraufhin folgende Handlung wird aus der Perspektive von Anna erzählt, der Mutter, die ihr Kind verloren hat und seither nicht mehr die selbe Person ist. Das Umfeld von Anna und ihre Beziehung zu ihrem Mann und ihrer zweiten Tochter Jane wird schnell deutlich und man wartet nur auf den Moment an dem "Julie" zurück kommt. Die Szene in der Julie zurück kommt ist so schnell, dass man sie erst garnicht registriert. Die Autorin hat es so geschafft, dass man beim Lesen das Gleiche empfindet wie Anna, der ihre Tochter nach Jahren in die Arme fällt.
Aber ist das überhaupt Julie? Zunächst verfallen alle in der Handlung in einen Trott der Euphorie und Unsicherheit. Man überlegt beim Lesen ob man genauso handeln würde oder ob man mehr hinterfragen würde....Würde man?
Langsam tun sich in der Handlung immer mehr Abgründe auf und es wird aus der Sicht von Anna zumindest für den Leser klar, dass etwas nicht stimmt. Und dann kommt das, was ich an dem Buch so liebe: Kapitel im Perspektivwechsel! Man erlebt die Handlung aus Annas Sicht im Hier und Jetzt und die Vergangenheit der Person, die sich hinter der angeblichen Julie versteckt. Ab da wird das Buch dann auch immer düsterer und düsterer und man erlebt ein Portrait einer Person, die keine bösen Absichten hat, sondern nicht mehr weiter weiß...
Und dann überlegt man: Würde ich auch so handeln?

Fazit
Also was als normaler Psychothriller beginnt, wird schnell eine Reise in die Tiefe der Psyche des Menschens. Ein absoluter Must read für alle, die Geschichten im Perspektivwechsel mögen und alle, die düstere Geschichten mögen. Tolle Charaktere, intensive Handlung und spannendes Finale...
Ein Buch für eine Nacht! 

Angaben zum Buch:
Aus dem Amerikanischen von Astrid Arz
Originaltitel: Good as Gone
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, Boston 2016

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10323-4
€ 12,99 [D] |
Verlag: C. Bertelsmann
Erschienen: 27.02.2017

Montagsfrage: Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Ohhhh Re-Reads habe ich eine Menge. Ich gebe total zu, dass ich immer und immer wieder die gleichen Bücher lese, besonders, wenn diese mir wirklich gut gefallen habe. Mein aktuelles Re-Read ist "Die 100" von Kass Morgan. Die Bücher haben mich unglaublich gepackt und ich lese sie einfach furchtbar gerne. Ich denke ich habe die Bücher also alle drei Teile bereits je 3x gelesen und freue mich aber immer wieder von vorne anzufangen. Da es ja im Moment auch Gerüchte gibt, dass es bald einen vierten Teil geben soll, bin ich mir heute schon sehr sicher, dass ich die Bücher nicht zum letzten Mal re-Reade...denn: neuer Teil heißt für mich sehr oft alle Teile nochmal lesen.

Eine andere Buchserie, die ich bis jetzt sehr oft gelsen habe ist House of Night. Die 12 Bänder der Serie rund um Zoey und das House of Night, habe ich bis heute in etwa pro Band um die 5x gelesen und liebe die Bücher und die Serie immer noch!

Prinzipiell mag ich neue Bücher, aber es ist auch schön auf einen großen Bestand guter Bücher zugreifen zu können ❤

Was ist eigentlich...Exlibris?

Quelle: Wikimedia
Wer Bücher wirklich liebt, kennt den Begriff wahrscheinlich schon oder hat mal nachgesehen: Exlibris
Aber was bedeutet dieses Wort, welches in vielen Büchern vorne zu finden ist,  Exlibris?

Es handelt sich um einen lateinischen Begriff und bedeutet übersetzt soviel wie "aus den Büchern" oder auch „aus der Bibliothek“.
Der Begriff dient als Eigentumsnachweis und wird in das Buch meistens vorne eingeklebt. Dabei dient die Kennzeichnung nicht mehr nur als Nachweis sondern auch als Schmuck, da diese meistens in einer sehr schönen Handschrift verfasst sind, das Monogramm des Eigentümers enthalten sowie eine bildliche Darstellung haben.